Nächster Schritt für die Schreiberwiese

Bebauungsplan geht in die politische Beratung

Die Stadt Wolfsburg treibt die Entwicklung des Bebauungsplans „Schreiberwiese“ im Stadtteil Vorsfelde weiter voran. Der Entwurf des Bebauungsplans soll nun öffentlich ausgelegt werden. Mit dem Verfahren sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein neues Quartier mit Wohn- und Gewerbenutzung geschaffen werden. Eine Entscheidung trifft der Rat der Stadt Wolfsburg in seiner Juni-Sitzung.

„Wir verfolgen das Ziel, eine geordnete städtebauliche Entwicklung sowie eine leistungsfähige verkehrliche Erschließung sicherzustellen. Vor dem Hintergrund nahezu ausgelasteter bestehender Gewerbegebiete kommt der Entwicklung neuer Flächen eine besondere Bedeutung zu“, erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Das rund 6,4 Hektar große Plangebiet soll künftig eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Gewerbe und urbanen Flächen ermöglichen. Vorgesehen sind unter anderem eine Kindertagesstätte, eine soziale Einrichtung mit Wohneinheiten sowie neue Doppel- und Einzelhäuser. Gleichzeitig sollen zusätzliche Gewerbeflächen entstehen, um dem weiterhin hohen Bedarf an gewerblichen Entwicklungsmöglichkeiten in Wolfsburg gerecht zu werden.

Die verkehrliche Anbindung des Quartiers erfolgt über einen neuen Straßenzug vom Flockenweg aus. Darüber hinaus sind Fuß- und Radwege sowie eine Bushaltestelle entlang der Bundesstraße 188 vorgesehen. Ein zentraler Fuß- und Radweg soll die Durchquerung des Quartiers ermöglichen. Perspektivisch bleibt zudem ein möglicher Anschluss an die Straße „Am Bahnhof“ offen. Zum Schutz der angrenzenden Wohnnutzung und bestehender Nutzungen werden Regenrückhalteflächen, Maßnahmenflächen sowie eine privat zu errichtende Lärmschutzanlage vorgesehen.

Mit dem nun vorliegenden Beschluss soll der Entwurf des Bebauungsplans „Schreiberwiese“ öffentlich ausgelegt werden. Bürger*innen erhalten damit erneut Gelegenheit, sich über die Planungen zu informieren und Stellungnahmen einzubringen.