Der Dokumentarfilm Die Kraft des Erinnerns wird am Sonntag, 8. März, um 15:00 Uhr im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum gezeigt. Der Film ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung WAR und ist KRIEG. Nach der Filmvorführung stehen die Filmemacher*innen Roland Remus, Sabine C. Langer und Thomas Knüppel in einer moderierten Gesprächsrunde für die Fragen des Publikums zur Verfügung. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten wird vorab um eine Anmeldung gebeten, per E-Mail an hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de.
Der Zweite Weltkrieg endete 1945 und hinterließ unsägliches Leid und tiefe Wunden. Der Dokumentarfilm Die Kraft des Erinnerns widmet sich den nach dem Krieg geborenen Generationen und den langen Schatten der Vergangenheit. Er veranschaulicht, wie das Erleben und Handeln von Eltern und Großeltern das Leben ihrer Kinder und Enkel prägt – obwohl diese den Krieg selbst nicht erlebt haben. Sechs Protagonistinnen und Protagonisten laden die Zuschauenden auf eine emotionale Reise in ihre Familiengeschichte ein. Ihre persönlichen Geschichten zeigen, wie sie ihren Weg des Erinnerns von Vergangenem gestalten und wie es möglich ist, aus Familiennarrativen übernommene Verhaltensmuster und über Generationen weitergegebene Traumata zu überwinden. Die Kraft des Erinnerns ist eine Ermutigung, die Bedeutung des Erinnerns tiefer zu verstehen.
Sabina Kaluza und Yvonne Salzmann zählen zu den Protagonistinnen des Dokumentarfilms. Beide gehören auch zu den vier Künstlerinnen, die im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K die aktuelle Ausstellung WAR und ist KRIEG gestalteten. Yvonne Salzmann wird zur Filmvorführung im Hoffmann-Museum dabei sein und zu ihrer künstlerischen Auseinandersetzung sprechen. Salzmann reflektiert in ihren Arbeiten die Einflüsse des Krieges auf eine intime Art und Weise, indem sie Aufnahmen aus dem in der Wohnung ihrer Großmutter vorgefundenen Fotoalbum ihres Großvaters aus dem Zweiten Weltkrieg mit Bildern aus späteren Jahren, teils ihrer eigenen Jugend in den Siebzigern, überblendet. Der Eintritt beträgt regulär 3,50 Euro, für Rentner- und Senior*innen 3,00 Euro und ermäßigt 2,50 Euro.


