Verwaltung informiert über aktuellen Stand
Nach dem Beschluss des Rates der Stadt Wolfsburg zur Schaffung zusätzlicher Raumkapazitäten an der Käferschule hat die Stadtverwaltung unverzüglich die Kommunalaufsicht eingeschaltet, um die offenen Verfahrensfragen zu klären.
Nach der vorliegenden Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres ist der Beschluss des Rates vom 17. Juni 2026 wirksam erfolgt, auch wenn vorher aus zeitlichen Gründen keine Beteiligung des Schulausschusses mehr möglich war.
Umsetzung soll nach Klärung schnell beginnen Der Rat hatte beschlossen zusätzliche Raumkapazitäten für eine weitere Klasse an der Käferschule zu schaffen.
Nachdem die Verfahrensfragen geklärt sind, sind auch die notwendigen Abstimmungen mit dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung getroffen. Die Kinder bleiben auf der Warteliste der Käferschule, bis das Land im Frühjahr 2027 eine Aussage zur Lehrkräfteversorgung treffen kann. Erst dann steht fest, ob eine zusätzliche erste Klasse eingerichtet werden kann. Die Käferschule stellt einen Raum im Bestand zur Verfügung.
„Für viele Eltern auf der Warteliste ist die Frage der Einschulung ihrer Kinder mit großen Erwartungen verbunden. Deshalb setzen wir den Ratsbeschluss rechtssicher um und schaffen die räumlichen Voraussetzungen für eine zusätzliche Klasse an der Käferschule. Die Käferschule ist ein wichtiger Bildungsstandort und genießt großes Vertrauen bei vielen Eltern“, sagt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Beratung schafft Sicherheit für die Übergangszeit Über die personelle Ausstattung einer möglichen zusätzlichen Klasse entscheidet das Land Niedersachsen. Bis diese Entscheidung vorliegt, wird jedem Kind ein Schulplatz an einer Wolfsburger Grundschule zugesichert und die Möglichkeit eines späteren Wechsels an die Käferschule offengehalten.
Bis dahin bleibt die Warteliste der Käferschule bestehen. Um sicherzustellen, dass alle Kinder rechtzeitig am Schuleingangsuntersuchungsverfahren teilnehmen und für das Schuljahr 2027/2028 über einen gesicherten Schulplatz verfügen, werden die Eltern gebeten, ihre Kinder vorsorglich an einer anderen Grundschule anzumelden. Bereits erfolgte Anmeldungen an anderen Grundschulen bleiben bis zu einer abschließenden Entscheidung bestehen.
Sobald das Regionale Landesamt für Schule und Bildung bestätigt, dass die Unterrichtsversorgung für eine zusätzliche erste Klasse gewährleistet werden kann, fordert die Schulleitung die auf der Warteliste geführten Kinder zur Anmeldung an der Käferschule auf.
Familien werden fortlaufend informiert
Die weitere Kommunikation mit den betroffenen Eltern erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung, dem Schulträger und der Schulleitung. Für Rückfragen und individuelle Beratung steht das Team der Schulberatung der Stadt Wolfsburg gerne zur Verfügung.
Im Mittelpunkt steht dabei eine klare Zusage: Jedes Kind erhält zum Schulstart einen sicheren Schulplatz an einer Grundschule in der Stadt Wolfsburg. Ob darüber hinaus eine zusätzliche Klasse an der Käferschule eingerichtet werden kann, hängt von der Entscheidung des Landes Niedersachsen über die Unterrichtsversorgung ab. Sobald diese vorliegt, informiert die Stadt die Familien auf der Warteliste unverzüglich.

