Gila Kolb (Goldau/Kassel), Expertin für Kunstpädagogik und Vermittlungsforschung, und Simon Nagy (Wien/Wolfsburg), Stipendiat des Volkswagen Group Fellowship, sind Gäste des nächsten Kunstgespräches in der Mittagspause am Donnerstag, 5. März, um 12 Uhr in der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg (Treffpunkt: Flamme der Revolution, Ostflügel). Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, daher wird um eine verbindliche Anmeldung unter Telefon 05361281012 oder per E-Mail an aufsicht-galerie@stadt.wolfsburg.de notwendig. Als Abonnent*in bedarf es keiner zusätzlichen Anmeldung. Die Kosten für die Veranstaltung und das Mittagessen betragen zwölf Euro.
Im persönlichen Gespräch mit Marcus Körber, Leiter der Städtischen Galerie, wird die Frage erörtert, was Kunstvermittlung angesichts gesellschaftlicher Transformation, einer zunehmend digitalen Öffentlichkeit und veränderter Rezeptionsgewohnheiten heute leisten kann. Gila Kolb fokussiert dabei aktuelle Entwicklungen und Forschungsansätze in der Kunstvermittlung sowie zentrale Ergebnisse des Stipendiums für Kunstvermittlung der Volkswagen Group an der Städtischen Galerie, das sie seit 2017 begleitet.
Im Mittelpunkt des Kooperationsprojektes zwischen der Städtischen Galerie im Schloss und dem Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) steht das Thema Widerstand. Simon Nagys vermittlerische Arbeit befasst sich dort mit den Gedanken, wie Vermittlungsangebote zugleich künstlerisch, partizipativ, diskursiv und experimentell gedacht werden können.

Bildunterschrift: Der Leiter der Städtischen Galerie, Marcus Körber (rechts) mit den beiden Gästen Gila Kolb (links) und Simon Nagy. Foto: Stadt Wolfsburg/Janina Snatzke


