Zu seinem 120. Geburtstag am 10. Juni würdigte Oberbürgermeister Dennis Weilmann den international bekannten Wolfsburger Fotografen Heinrich Heidersberger. Aus diesem Anlass legte das Stadtoberhaupt ein Blumengebinde an dessen Grab auf dem Waldfriedhof nieder. Heinrich Heidersberger war das Ehrenbürgerrecht im Oktober 2003 verliehen worden. Damit hatte die Stadt seine jahrzehntelange Verbundenheit mit Wolfsburg und die außerordentlichen künstlerischen Verdienste gewürdigt.
„Das Werk von Heinrich Heidersberger ist eng mit der Geschichte und Identität Wolfsburgs verbunden. Seine Fotografien zeigen eindrucksvoll die Entwicklung unserer Stadt und prägen bis heute das Bild Wolfsburgs weit über die Region hinaus“, unterstreicht Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Über mehrere Jahrzehnte dokumentierte Heinrich Heidersberger die städtebauliche Entwicklung der Stadt mit seinen Fotos wie kein anderer. Gleichzeitig stieg er zu einem der bedeutendsten deutschen Fotografen der Gegenwart auf. Seine Werke sind Bestandteil von Museums-Sammlungen auf der ganzen Welt, sei es in Wolfsburg, München, Berlin, Wien, Houston oder New York.
Das Institut Heidersberger widmet sich der wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Lebenswerk des Künstlers, der am 14. Juli 2006 im Alter von hundert Jahren in Wolfsburg verstarb. Erst kürzlich entschloss sich die Stadt, den Nachlass des Fotografen Heinrich Heidersberger dauerhaft zu sichern und in der Städtischen Galerie Wolfsburg zu verorten.

Bildunterschrift: Oberbürgermeister Dennis Weilmann legte zum 120. Geburtstag von Heinrich Heidersberger ein Blumengebinde ans Grab. Foto: Stadt Wolfsburg



